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Philipp Rother

Philipp Rother (1. FC Union Berlin)

Märkische Allgemeine Zeitung / Tobias Potratz ©

Ich kam 1988 in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam zur Welt und wuchs auf den Bolzplätzen der Spargelstadt Beelitz auf. Schon als junger Stepke stand ich Woche für Woche auf dem grünen Rasen, später wurde ich auch immer öfter bei Spielen der regionalen Schwergewichte gesichtet. Fußball war und ist seit jüngster Kindheit meine große Leidenschaft.

Im Juli 2004 tingelte ich erstmals in das Stadion „An der alten Försterei“ – der große FC Bayern München gastierte in Köpenick. Das Benefizspiel der Eisernen gegen den deutschen Rekordmeister entpuppte sich aus heutiger Sicht als ein prägendes Ereignis.

2007 begann ich in Magdeburg Journalistik und Medienmanagement zu studieren. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung wurden Studenten gecastet, die fortan die Heimspiele von Bundesligist Hannover 96 für sehbehinderte Fans kommentieren sollten. Seitdem bin ich Sehbehinderten-Reporter...

Ich schrieb zum Abschluss des Studiums auch meine Bachelorarbeit über dieses Thema. Anhand der Ausarbeitungen konnte der 1. FC Union Berlin Anfang 2012 ein entsprechendes Reportage-System installieren. Seitdem bin ich auch als Sehbehinderten-Reporter des FCU tätig. Seit der Saison 2015/16 kommentiert auch Tobias Potratz in der Försterei. Hauptberuflich bin ich als freier Sportjournalist in Berlin und Brandenburg unterwegs.

Wir starteten das Projekt in der „Alten Försterei“ mit zwei Stammgästen und zählen mittlerweile acht regelmäßige Besucher. Letztlich ist die Besucherzahl jedoch nebensächlich. Es zählt, den sehbehinderten Fans die Möglichkeit einzuräumen, live dabei zu sein. Für sehende Menschen ist der Stadionbesuch eine Selbstverständlichkeit – für Sehbehinderte muss es das auch sein.

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