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Markus Schulze

Markus Schulze (TSG 1899 Hoffenheim)

©DFL/gettyimages

Wie bin ich zur Blindenreportage gekommen?

Wie bei so vielen Sachen im Leben, hat auch hier der Zufall eine ganz große Rolle gespielt. In meiner Freizeit betreibe ich unter anderem die Sportnachrichtenseite "Spiel, Satz und Tor". Im Rahmen unserer Berichterstattung durfte ich die beiden Blindenreporter von 1899 Hoffenheim, Rebekka und David, bei einem Bundesligaspiel begleiten. Deren Arbeit im Stadion hat mich sofort fasziniert. Umso besser, dass die beiden mir nach dem Spiel sagten, dass sie noch einen dritten Mann suchen würden. Das war mein Glück. Schon seit Kindheitstagen träumte ich davon ein Bundesligaspiel live im Stadion zu kommentieren. Dabei noch etwas Gutes tun? Besser geht es doch gar nicht. Im Dezember 2015 hatte ich meinen ersten Einsatz als Blindenreporter in der Hoffenheimer Wirsol Rhein-Neckar-Arena und ich hoffe, dass noch viele mehr dazukommen.

Was ist das Schöne an der Blindenreportage?

Fußball ist und bleibt wahrscheinlich für immer die schönste Nebensache der Welt. Es ist unglaublich, was für Emotionen bei einem Spiel aufkommen können. Umso schöner ist es, wenn jeder an diesem globalen Massenphänomen teilhaben kann. Mit unserer Arbeit ermöglichen wir Blinden und Sehbehinderten einen aufregenden Tag in einem Bundesligastadion. Unserer Zuhörer bekommen das volle Paket – sie sind immer auf Ballhöhe und erleben die Stimmung in der Arena hautnah.

Sonstiges?

Der Fußball begleitet mich schon seitdem ich meine ersten Schritte auf dieser Welt gegangen bin. Mit vier Jahren konnte ich meine Eltern überzeugen, mich in einem Fußballverein anzumelden. Knapp 20 Jahre später lebt diese Leidenschaft immer noch. In der Zwischenzeit trete ich nicht nur selbst auf den Sportplätzen meiner Region gegen den Ball, sondern engagiere mich auch in der Jugendarbeit und habe schon einige Mannschaften trainiert. Auch abseits des Rasens spielt das runde Leder eine große Rolle in meinem Leben. Gemeinsam mit zwei Freunden betreibe ich die Sportnachrichtenseite „Spiel, Satz und Tor“, um erste Erfahrungen im Sportjournalismus zu sammeln. Eine goldrichtige Entscheidung, wie sich jetzt herausstellen sollte, denn so bin ich letztendlich zur Blindenreportage gekommen.

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