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Andreas Spohn

Andreas Spohn (FC Schalke 04)

©DFL/gettyimages

Auf die Blindenreportage bin ich durch einen Artikel im "Schalker Kreisel", dem Mitglieder- und Stadionmagazin des FC Schalke 04, aufmerksam geworden. Dort wurden die bis dahin fünf Blindenreporter und ihre Arbeit vorgestellt, verbunden mit dem Hinweis, dass noch weitere Reporter gesucht werden.

Da mein Sohn eine Farbsehschwäche hat, habe ich bei gemeinsamen Arena-Besuchen mit ihm häufig mitbekommen, dass er die Spieler nicht immer klar erkennen kann (insbesondere bei grünen Trikots "verschmelzen" die Spieler optisch mit dem Rasen, schöne Grüße nach Wolfsburg).
Somit konnte ich den tollen Mehrwert einer Blindenreportage sehr gut nachvollziehen.
Außerdem war in mir als kritische Konsument von Fernseh- und Radioreportagen der Ehrgeiz geweckt: das kann ich besser!

Die Blindenreportage ist für mich als Fußball-Verrückter und Schalke-Fan ein Hobby und eine Leidenschaft. Wie alle der insgesamt acht Kollegen des Blindenreporterteams bin ich ehrenamtlich engagiert.
Beruflich bin ich Bankkaufmann bei einer Volksbank in Bonn. Ich wohne mit meiner Frau und meinem 12-jährigen Sohn in Königswinter.

Ich reportiere aktuell in meiner dritten Saison die Heimspiele des geilsten Clubs der Welt. Da das Reporter-Team außer der Audio-Kommentierung auch die Ausgabe und Rücknahme der Kopfhöhrer begleitet, erhalten wir unmittelbar die Reaktionen der Nutzer. Hierbei gibt es immer wieder tolle Gespräche über unsere Reprtage sowie Wünsche, Hinweise und auch Lob.
Wenn Fans, egal ob mit Sehbehinderung oder ohne, nach dem Spiel über die gleichen Spielszenen diskutieren, ist das für mich eine tolle Bestätigung, dass ich während der Reportage stets "auf Ballhöhe" war.

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