UNDER CONSTRUCTION

Diese Seite wird überarbeitet.

O-Töne des Pressegespräch in der Leverkusener BayArena

©

Am 02.März stellte das Kompetenzzentrum mit Unterstützung von Spieler Ömer Toprak, Bayer 04 Leverkusen, seinen Service in der Leverkusener BayArena der Öffentlichkeit vor. Toprak erklärte: „Fußball lebt von Emotionen, die man nirgendwo besser erleben kann als live im Stadion. Als Spieler bin ich froh, dass wir durch die Blindenreportage auch die Unterstützung von Sehbehinderten und Blinden erfahren dürfen. Es ist beeindruckend, was die Blindenreporter leisten.“

„Das Zentrum unterstützt die Clubs der Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga darin, durch das qualitativ hochwertige Angebot der Blindenreportage sehbehinderten- und blinden Fans eine echte Teilhabe am Stadionbesuch zu ermöglichen.", sagte der Präsident der AWO Wilhelm Schmidt. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat das von der DFL Deutsche Fußball Liga initiierte Zentrum gemeinsam mit der Aktion Mensch und der DFL weiterentwickelt, damit die Blindenreportage bundesweit auf dem gleichen qualitativ guten Niveau angeboten werden kann. "Bislang war die Qualität der einzelnen Reporter sehr unterschiedlich", sagte Björn Naß, Leiter des Kompetenzzentrums. In Fortbildungen rund um ihre Clubs werden die Interessierten nun regelmäßig geschult, um eine professionelle Weiterentwicklung der Blindenreportage zu gewährleisten.

Auf der am Anfang März freigeschalteten Homepage des Kompetenzzentrums sind ab sofort auch einzelne Blindenreportagen von Spielen der Bundesliga und der 2. Bundesliga zu hören. Ziel ist es, die Reportagen möglichst vieler Spiele im Nachgang online auf der Homepage des Projektes zur Verfügung zu stellen – jetzt steht bereits eine erste Auswahl zur Verfügung.

"Die Bundesliga stellt sich mit den Blindenreportagen einmal mehr ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und setzt sich für die Teilhabe sehbehinderter- und blinder Menschen am Erlebnis Fußball ein ", erklärte Thomas Schneider, Leiter Fanangelegenheiten der DFL, im Vorfeld des Pressegesprächs. Denn die Begeisterung im und durch den Sport führt Menschen auf Augenhöhe zusammen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. "Sport ist daher ein idealer Treiber für Inklusion – da wird Behinderung zur Nebensache“, ergänzte Armin v. Butlar, Vorstand der Aktion Mensch.

Schon seit Jahren setzt sich die Bundesliga dafür ein, dass Sehbehinderte und Blinde die Spiele in den Stadien der Bundesliga und 2. Bundesliga verfolgen können. Als erster Club hat Bayer 04 Leverkusen die Blindenreportage im Jahr 1999 beim Spiel gegen den SSV Ulm 1846 eingeführt. Das Pressegespräch in der BayArena fand somit in passender Rahmung statt. Heute bieten fast alle Profi-Clubs diesen Service an.

Autor: